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Mit Electronic-Commerce, oder kurz E-Commerce, werden Geschäfte bezeichnet, die über das Internet abgewickelt werden.
Grundidee ist, dass Käufer und Verkäufer von Waren und Dienstleistungen über das Internet kommunizieren können. Beide
tauschen Informationen über die Ware und den Kaufwunsch aus. Der Verkäufer kommuniziert Informationen über seine Ware und den
Preis an. Der Käufer informiert über seinen Kaufwunsch und seine Identität. Er füllt hierzu z.B. ein Bestellformular aus,
welches an den Verkäufer über das Internet übermittelt wird. Der Verkäufer verschickt dann die Ware an den Käufer und dieser
bezahlt dafür den vereinbarten Preis. Die Bezahlung selbst kann auch durch eine Information über das Internet erfolgen, z.B.
Online-Banking.
Vorteil für den Verkäufer ist, dass er geringere Kosten hat, als bei einem Angebot über ein Ladengeschäft oder andere
Vertriebssysteme. Der Käufer hat den Vorteil, dass er bequem von zu
Hause aus die Waren des Verkäufers zu jeder Tages- und Nachtzeit auswählen und
bestellen kann.
Die Bezahlung von Waren ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Neben den "klassischen" Zahlungsmethoden gibt es bereits einige
Methoden, die direkt über das Internet funktionieren. Allen Methoden ist gemeinsam, dass viele Käufer diesen Technologien
misstrauen. Viele Menschen geben Ihre Kreditkarte unbedenklich nahezu jedem Verkäufer in einem Laden, die Nummer aber über
eine verschlüsselte Verbindung über das Internet weiterzugeben, widerstrebt noch. Zuviel Verunsicherung wurde über die
veröffentlichten Missbräuche geschaffen. Es ist daher sinnvoll, möglichst verschiedene Zahlungsmöglichkeiten anzubieten,
z.B. Kreditkarte, Kontoabbuchung oder Nachnahme.
Der Kunde möchte die bestellte Ware so schnell wie möglich erhalten. Entscheidend für den Erfolg ist eine schnelle
Lieferung, optimal wäre der gleiche oder nächste Tag. Solche Logistiksysteme sind jedoch aufwendig und teuer. Wichtig ist,
die Kosten für ein solches System zu verringern. Es muss analysiert werden, wie die eigene Logistik möglicherweise mit der
der Zulieferer integriert werden kann. Einige Produkte können vielleicht direkt vom Lager des Zulieferers im Auftrag des
Zwischenverkäufers versandt werden. Dadurch können Transport, Lager und Verpackungskosten verringert werden.
Des weiteren ist eine weitgehende Integration der Logistikkette mit entsprechenden Dienstleistern notwendig.
Sofern eine Bestellung bei Ihnen eingegangen ist, sollte diese automatisch im Warenwirtschaftssystem geprüft und
bestätigt werden. Daraufhin kann ebenfalls automatisch die Abholung durch den Dienstleister beauftragt werden. Der
Dienstleister gewinnt durch die schnelle Informationsweitergabe Zeit, seine Routen zu planen, während Sie die Ware
verpacken und bereitstellen. Verhandeln Sie mit den in Frage kommenden Logistik-Dienstleistern. Oftmals werden
integrierte Lösungen bereits fertig angeboten.
Das Produkt darf nicht teurer als bei einem alternativen Vertriebsweg sein, der Transport muss daher vom Deckungsbeitrag
des Produktes bezahlt werden. Wenn z.B. ein T-Shirt im Ladengeschäft 20 Euro kostet, so wird der Internet-Kunde lediglich
bereit sein, dafür maximal 20 Euro inkl. Transport zu zahlen. Wenn der Gewinn an einem T-Shirt 5 Euro beträgt, so darf die
gesamte Logistik, also Lagerung, Verpackung, Versand, Auslieferung usw. maximal 5 Euro betragen. Bei geringwertigen Produkten
ist dementsprechend eine kostengünstige Logistiklösung entscheidend für den Erfolg.
Häufig werden die Transportkosten erst ab einem bestimmten Mindestbestellwert vollständig übernommen.
Ob und inwieweit die Kunden bereit sind, Mindestbestellmengen zu akzeptieren, hängt von der jeweiligen Zielgruppe ab.
Alternativ kann auch versucht werden, nur Waren mit einem bestimmten Mindestwert anzubieten, der Erfolg dieser Strategie
hängt jedoch von dem entsprechenden Sortiment ab und ist nicht immer möglich.
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